Sekundär Marktforschung

Im Bereich des Marketings unterscheidet bei der Marktforschung zwischen primäre und sekundäre Marktforschung. Bei der sekundären Marktforschung gewinnt man die Daten durch bereits durchgeführte Marktforschungen.
Ein Unternehmen betreibt diese Marktforschung über die hauseigene bereits vorhandene Datenbank.
Über diese Datenbank werden Recherchen über bestimmte und spezielle Märkte veranlasst. Es geschieht also die Verwertung von sekundär Material. Das ist auch der große Unterschied zu der primären Marktforschung, bei der erst Daten gesammelt, ausgewertet und in der Datenbank gespeichert werden müssen. Man kann diese beiden Methoden außerdem sehr gut miteinander verbinden, in dem man beide Vorgänge miteinander verknüpft.
Zu dem kann man durch die sekundäre Marktforschung auch Gelder einsparen. Denn die eigenen Datenbank ist natürlich kostenlos und lässt sich beliebig oft und immer wieder zur Marktforschung nutzen.

Sekundär Marktforschung: Das Erstellen einer Datenbank

Aber auch hier entsteht natürlich Arbeit, nichts erledigt sich von alleine. Man darf nicht davon ausgehen wenn man sekundär forscht, dass die vorhandenen Daten alle passend sind zu einem speziellen Markt und dass man sich viel Zeit zur primären Marktforschung spart. Es muss sorgfältig, am besten von Experten das Filtern der Daten betrieben werden, weil wenn dies nicht der Fall ist ist die Marktforschung mit bereits vorhandenen Daten eher hinderlich als nützlich und man kann gleich neue Daten zum gewünschten Markt bei Verbraucherinnen und Verbrauchern einholen.
Wenn man jedoch alle Infos befolgt ist diese Marktforschungsart eine sehr nützliche um innovativ zu arbeiten, effektiv, hilfreich, günstig, zusammenfassend bleibt zu sagen dass die sekundäre Marktfolge für ein Unternehmen eine feine Sache.
Hier werden nun noch einmal alle Vorteile und alle Nachteile zusammengefasst:
Vorteile:
- Daten sind schon vorhanden
- kostengünstig
- zeitsparend
- effektiv
- innovativ
- sicher

Sekundär Marktforschung: Ein Fachmann ist sehr hilfreich

Nachteile:
- Experten sollten zur Datenfilterung zur Hilfe bezogen werden
- teilweise schwer zu durchblickende vorhandene Daten
- schnellere Alterung der vorhandenen Daten.
Wie zu erkennen ist gibt es deutlich mehr Vorteile als Nachteile bei dieser Methode Marktforschung zu betreiben, wenn man allerdings nicht alle Nachteile beachtet und versucht diese Handicaps zu umgehen kann Alles schnell zum Scheitern verurteilt sein. Ein weiterer positiv zu erwähnender Punkt ist, dass die sekundäre Marktforschung auch die Interpretation und Beurteilung von den bereit vorhandenen primären Datenspeicherungen sehr stark vereinfacht.
Es werden also die Daten aus dem internen Bereich und dem externen Bereich verwertet, um ein weites, ausgedehntes und informatives Bild des zu bearbeitenden Marktbereich zu erhalten. Unternehmensinterne Informationsquellen stehen z.B. in Form von Umsatz- oder Absatzstatistiken (z.B. Mitarbeiter/Auftrag, Produkt, Produktgruppe, Produktfamilie, Kunden) zur Verfügung.